Echte Pesaro-Majolika an Marken und Malerei erkennen
Echte Pesaro-Majolika am Wert erkennen: Istoriati von Sforza, Rosenmalerei von Casali e Callegari, spätere Kopien und geprüfte Auktionspreise.
Die Sammlung durchsuchen
Titel, Beschreibungen und Artikeltext — Werkstatt, Punze oder Material.
Italienische Keramik aus der Sammlerpraxis ist vor allem Majolika, also Irdenware mit zinnhaltiger Glasur, und nicht Porzellan. Die Werkstätten von Deruta, Faenza, Urbino, Castelli, Caltagirone, Grottaglie und Vietri haben jeweils eine eigene Palette, eigene Formen und eine eigene Art, den Fuß zu putzen. Die Prüfung beginnt am Scherben. Die Glasur ist deckend weiß oder leicht getönt, die Bemalung liegt in der Glasur, und am Fuß oder am Rand bleibt oft eine Stelle, die vor dem Brand abgewischt wurde. Istoriato mit erzählenden Szenen, Lüster aus Deruta und Gubbio, der blaue Berettino-Grund aus Faenza und die gemusterten Waren des Südens sind verschiedene Waren und verschiedene Preise. Eine Marke kommt erst danach. Werkstätten des 19. und 20. Jahrhunderts haben alte Zeichen wiederverwendet, und ein aufgemalter Ortsname auf einem Andenken-Teller ist kein Datum. Porzellan steht auf einer eigenen Seite, weil Masse, Manufaktur und Marke anders zu lesen sind.
16 Artikel
Echte Pesaro-Majolika am Wert erkennen: Istoriati von Sforza, Rosenmalerei von Casali e Callegari, spätere Kopien und geprüfte Auktionspreise.
Nove-Keramik der Manufaktur Antonibon datiert man nach Scherben und Marken: zinnglasierte Majolika, Hartporzellan ab 1762 und Terraglia nach englischer Art.
Albisola-Majolika aus Ligurien erkennt man an Laterne, Krone und Fisch der Öfen Grosso, Conrado und Pescio aus dem siebzehnten Jahrhundert.
Castelli-Majolika der Abruzzen wird nach fünfteiliger Palette, Istoriato-Landschaften und den Werkstatthänden der Familien Grue, Gentili und Fuina datiert.
Italienische Albarelli werden an der taillierten zinnglasierten Form, an Apothekeninschriften und an Werkstattmarken aus Montelupo, Deruta, Faenza und Savona bestimmt.
Sammler bestimmen Vietri-Keramik an Zinnglasur, Werkstattmarken und Form, von ICS-Fischmarken bis zu späterem Solimene und Pinto in Vietri sul Mare.
Grottaglie-Keramik erkennt man an Werkstattzeichen, elfenbeinweißer Zinnglasur, rustikalen Capasoni und historischen Formen aus dem Töpferviertel von Grottaglie in Apulien.
Urbino-Majolika datiert man nach Rückseiteninschriften, Werkstattzeichen, Zinnglasur und Istoriato-Malerei. Nicola da Urbino, Fontana und Patanazzi im Vergleich.
Majolika oder Majolica? Wie Sammler historische italienische Zinnglasur von viktorianischer Majolica trennen und den Faenza-Bezug der Fayence einordnen.
Bitossi-Keramik aus Montelupo bestimmen: Guido Bitossi 1921, Aldo Londis Rimini Blu ab 1959, die Zusammenarbeit mit Sottsass und Archivhinweise für Sammler.
Lenci-Keramik aus Turin bestimmen: Gründung 1919, Art-déco-Figuren 1928–36, Künstler, Marken und wie die Musei Reali echte Stücke einordnen.
Faenza-Majolika an Berettino-Glasur, bianchi di Faenza, den Werkstattmarken VR FA und DO PI sowie späteren Fayence-Nachahmungen erkennen.
Die sizilianische keramische Pigna: antike Symbolik, Handwerk aus Caltagirone, Fruchtbarkeitsbedeutung und warum diese Pinienzapfen die Mittelmeerdekoration beherrschen.
Deruta-Keramik bestimmen: umbrische Majolika von gelüsterten Renaissanceplatten bis zu Ricco Deruta, plus Marken und die Datierung echter Stücke.
Sizilianische Mohrenköpfe (teste di moro): die Legende von Caltagirone, wie man handgemachte Majolika erkennt, und praktische Ratschläge für Käufer.
Antike italienische Keramik erkennen: Majolika und Zinnglasur, Regionen von Deruta bis Caltagirone, Datierungshinweise und Sammeltipps für internationale Käufer.