Italienische Holzmadonnen aus Toskana, Neapel und Gröden datieren
Echte italienische Holzmadonnen datiert man an Holzart, Gesso und Hohlkern: toskanische Pappel, neapolitanischer Barock und Grödner Lindenholz.
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Titel, Beschreibungen und Artikeltext — Werkstatt, Punze oder Material.
Sakrale Antiquitäten sind ein großer Teil des italienischen Marktes, weil Kirchen, Klöster und Hauskapellen jahrhundertelang Arbeiten in Auftrag gaben und später abgaben. Ein Reliquiar, eine Votivtafel, eine Prozessionslaterne oder ein geschnitzter Engel wird nicht durch Frömmigkeit datiert und nicht durch eine überzeugende Schicht Kerzenruß. Reliquiare liest man am Siegel, an der Fuge der Kapsel und am Verhältnis von Reliquie und Fassung. Votivtafeln liest man am Grund, an der Inschrift und an der Tracht, die Fälscher zu sorgfältig malen. Geschnitzte Engel aus Holz oder Stuck von Rom und Neapel zeigen Werkspuren auf der Rückseite und eine Befestigung, die zu einem Altar oder einem Gerüst gehörte, nicht ein Loch für eine moderne Schraube. Vergoldung, Flügel und Attribute wurden ersetzt, als Liturgie und Geschmack sich änderten. Die Artikel behandeln das Stück als Kirchenausstattung mit einer Werkstatt dahinter.
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Echte italienische Holzmadonnen datiert man an Holzart, Gesso und Hohlkern: toskanische Pappel, neapolitanischer Barock und Grödner Lindenholz.
Antike italienische Holzkruzifixe datiert man am Holz, an den Schultergelenken und an späteren Farbschichten: toskanische Birnbaum-Corpora und neapolitanische Barockwerkstätten.
Italienische Barockengel in Holz und Stuck, von Berninis römischem Kreis bis zu neapolitanischen vergoldeten Altarfiguren des siebzehnten Jahrhunderts, mit Datierungshinweisen.
Italienische Reliquiare erkennt man an Form, Wachssiegeln, Autentiche und Konstruktion, von tragbaren Teche bis zu barocken Ostensorien und silbernen Büsten.
Italienische Votivtafeln erkennt man am Holzträger, an Tempera oder Öl, an den Inschriften P.G.R. und V.F.G.A., an Silberherzen und an der Provenienz des Heiligtums.
So erkennen Sie neapolitanische Krippenfiguren des 18. Jahrhunderts an Terrakottaköpfen, geschnitzten Holzgliedern, Glasaugen und originalen Seidenkostümen.